Immobilien: Die Gefahr, die keiner sieht

Auf dem Immobilienmarkt des biederen Mittelfelds braut sich etwas zusammen. Von Christian Kirchner Christian Kirchner© Gene Glover Das Tückische an Krisen

Das Tückische an Krisen ist, dass sie immer dort einschlagen, wo es kaum jemand vermutet. Wo Arglosigkeit dominiert. Und wo eben kaum jemand „Blase!“ ruft. Ein Beispiel dafür ist der deutsche Immobilienmarkt. Dort vermuten viele eine Preisblase in Metropolen wie München oder Berlin. Oder eben in der ostdeutschen oder nordhessischen Provinz, wo angeblich keiner mehr wohnen will und viele wegziehen.

Wie so oft lauert die Gefahr auch im Immobilienmarkt eher da, wo sie nur wenige vermuten. Und zwar im biederen Mittelfeld kleiner Städte und ihrem Umland wie Koblenz, Hof, Höxter oder Goslar. Kurz: dort, wo die Preise – wie es der Risikovorstand einer deutschen Bank mir kürzlich skizzierte – schlicht nicht in dem Maße gefallen sind, wie es die Bevölkerungsentwicklung nahelegt. Sondern oft munter klettern.

Dazu lohnt ein Blick auf die Binnenwanderung, die sich in den vergangenen Jahren verändert hat – allerdings in eine andere Richtung, als es die meisten annehmen: Dünn besiedelte ländliche Kreise verzeichnen seit 2013 wieder einen positiven Binnenwanderungssaldo. Es ziehen auch wieder mehr Menschen von West nach Ost als umgekehrt. Regelrecht abgestürzt aber – tief in den negativen Bereich – ist der Binnenwanderungssaldo kleinerer Großstädte.
Wo Rauch ist, ist kein Feuer

Dass dies in der Bevölkerungsentwicklung kaum auffällt, liegt daran, dass sich über 90 Prozent des Zuzugs in Großstädte derzeit aus der Zuwanderung aus dem Ausland speist. Auch der natürliche Bevölkerungsrückgang in Deutschland gewinnt erst langsam an Fahrt.

Wenn Sie glauben, dass Deutschlands Grenzen noch viele Jahre offen bleiben und die Zinsen niedrig, ist das alles kein Problem. Wenn nicht, droht gerade dem Immobilienmarkt im „biederen Mittelfeld“ der Städte und Kreise ein böses Erwachen: Fallen diese Sonderfaktoren weg, sind die natürliche Bevölkerungsentwicklung und die Binnenwanderung wieder die entscheidenden Determinanten für die Immobiliennachfrage.
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Denn wer es sich leisten kann, kauft oder baut natürlich derzeit nach eigenen Vorstellungen, obwohl der Markt mit Wohnraum in Schrumpfstädten und -regionen eigentlich überversorgt ist. Die extrem niedrigen Zinsen erleichtern dies, zumal das Eigenkapital in Schrumpfregionen – und wir sprechen hier von einem Drittel des Landes – eine viel niedrigere Einstiegshürde in den Immobilienbesitz darstellt als in Metropolen. Die paradoxe Folge: Die Wohneigentumsquote fällt dort (und lässt Vermieter frohlocken), während sie in wachstumsschwachen Regionen steigt (und viele Vermieter guten Wohnraums verzweifeln lässt).

Widmen Sie als Immobilieninteressierter daher mehr Zeit der Bevölkerungsentwicklung als den Zinsen. Deren möglicher Anstieg auf drei oder vier Prozent wird am Wohnraumdefizit in Frankfurt, Berlin und München nichts Fundamentales ändern – aber womöglich die Käufernachfrage in kleineren Städten ins Bodenlose sacken lassen.

Christian Kirchner ist Frankfurt-Korrespondent von Capital. Er schreibt an dieser Stelle regelmäßig über Geldanlagethemen. Hier können Sie ihm auf Twitter folgen

Quelle: Immobilien: Die Gefahr, die keiner sieht – Capital.de

Der Seniorenpark Neuenkirchen verbindet

Der Seniorenpark Neuenkirchen verbindet stadtnahes Wohnen im Alter mit der Ruhe eines familiären Wohn­quartiers und kombiniert mit seiner zeitgemäßen Architektur und der unaufdringlichen Fassade die Erfordernisse einer modernsten Pflegeeinrichtung mit der Wohnlichkeit eines behaglichen Zuhauses.

Das Haus bietet auf 3.806 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche Platz für 79 Wohneinheiten, von denen jede selbstverständlich über ein eigenes Badezimmer verfügt. Jedes Zimmer ist absolut hell gestaltet und garantiert mit stilvoller Einrichtung ein Höchstmaß an Behaglichkeit.

In den geschmackvoll möblierten Gemeinschaftsräumen genießen die Bewohner geselliges Beisammensein, der park­ähnliche Außenbereich mit seiner großflächigen Sonnen­terrasse lädt zum geruhsamen Zeitvertreib. Ein an ein antikes Atrium erinnernder Innenhof bietet im Sommer ein schattiges und in der kalten Jahreszeit ein windgeschütztes Plätzchen an der frischen Luft. Im ansprechend ­hergerichteten Speisesaal genießen die Bewohner täglich ein in der eigenen Vollküche frisch zubereitetes Angebot abwechslungsreicher Gerichte.

Als Investor finden Sie hier eine äußerst solide Geldanlage bei attraktiver Rendite, die durch eine zuverlässige Mietausschüttung gewährleistet wird. Wer also einen Anteil am Seniorenpark Neuenkirchen erwirbt, geht praktisch kein Risiko ein – und hilft darüber hinaus kräftig dabei mit, den demografischen Wandel in Deutschland zu meistern.

Pflegeeinrichtung Pieper-Quartier

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Wirtschaftshaus Immoframe

Versicherungen und Finanzen

Inhalt: Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung, Kraftfahrtversicherung, Versicherungsmarkt, Finanzprodukte;Schaden- und Leistungsbearbeitung; Anlage in FinanzproduktenLernfelder 10 (2. Ausbildungsjahr) sowie 11 bis 15 (3. Ausbildungsjahr)Band 3 hat zunächst die Lernfelder zur Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Kraftfahrtversicherung gemäß Proximus 3 zum Inhalt und ist insofern ein Fachbuch für die genannten Versicherungszweige. Ferner sind die Lernfelder der Pflichtbereiche beider Fachrichtungen dargestellt. Die Wahlbereiche sind in angemessenem Umfang berücksichtigt. Darüber hinaus ist das bisher in Band 1 dargestellte Lernfeld 13 in Band 3 eingeflossen. Durch die Teilnovellierung sind die Pflicht- und Wahlbereiche neu geordnet und erweitert. In der Fachrichtung Versicherung ist aus dem Pflichtbereich Schaden- und Leistungsmanagement der Wahlbereich Schadenservice und Leistungsmanagement entstanden. Im Bereich Finanzberatung gilt entsprechendes für den Pflichtbereich Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen.