Tipps fürs Risikomanagement

Die Forscher Horst Müller-Peters und Nadine Gatzert haben einige Empfehlungen für Verbraucher entwickelt

#1 Außensicht einnehmen

Für eine realistische Einschätzung bedrohlicher Ereignisse hilft es, eine Außensicht einzunehmen. Also nicht zu fragen: „Wie gut kann ich mir einen Flugzeugabsturz vorstellen?“, sondern: „Wie viele Flugzeuge fliegen eigentlich – und wie oft kommt eine Absturznachricht?“

#2 Vorsicht vor Selbstüberschätzung

Viele Risiken wie ein Brand können jeden treffen. Man sollte den eigenen Einfluss und die eigene Vorhersagekraft nicht überschätzen. Unglücke treffen eben nicht immer nur die anderen.

#3 Angst vor Zahlen überwinden

Zur besseren Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten sollte man seine Abneigung gegen Zahlen überwinden. Einen spielerischen Einstieg bietet die Website: kenn-dein-risiko.de.

#4 Banalitäten nicht versichern

Versichert werden sollten elementare Gefahren wie dauerhafter Verdienstausfall oder ein ruinöses Hochwasser. Bei allem, was man selbst schultern kann, wie dem Ersatz für das geklaute Handy, kann man die Police sparen.

#5 Selbstbeteiligung lohnt oft

Versicherungsschutz mit Selbstbeteiligung lohnt sich für Kunden sehr häufig, wenn die Prämien deutlich sinken. Man spart in der Regel insgesamt, muss im Schadenfall allerdings auch einen Teil selbst beisteuern.

Hier geht es zu einem Interview mit dem Verhaltensökonom Horst Müller-Peters: „Wir unterschätzen alltägliche Gefahren“

Quelle: Tipps fürs Risikomanagement – Capital.de von Britta Langenberg
7. September 2017

Versicherungen und Finanzen

Inhalt: Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung, Kraftfahrtversicherung, Versicherungsmarkt, Finanzprodukte;Schaden- und Leistungsbearbeitung; Anlage in FinanzproduktenLernfelder 10 (2. Ausbildungsjahr) sowie 11 bis 15 (3. Ausbildungsjahr)Band 3 hat zunächst die Lernfelder zur Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Kraftfahrtversicherung gemäß Proximus 3 zum Inhalt und ist insofern ein Fachbuch für die genannten Versicherungszweige. Ferner sind die Lernfelder der Pflichtbereiche beider Fachrichtungen dargestellt. Die Wahlbereiche sind in angemessenem Umfang berücksichtigt. Darüber hinaus ist das bisher in Band 1 dargestellte Lernfeld 13 in Band 3 eingeflossen. Durch die Teilnovellierung sind die Pflicht- und Wahlbereiche neu geordnet und erweitert. In der Fachrichtung Versicherung ist aus dem Pflichtbereich Schaden- und Leistungsmanagement der Wahlbereich Schadenservice und Leistungsmanagement entstanden. Im Bereich Finanzberatung gilt entsprechendes für den Pflichtbereich Private Immobilienfinanzierung und Versicherungen.

Richtig versichert: Wer braucht welche Versicherung?

Mehr als 2.000 Euro gibt jeder Deutsche pro Jahr für private Versicherungen aus.
Dabei fließt eine Menge Geld in überflüssige oder zu teure Versicherungen.
Dieser Ratgeber informiert, welche Versicherung für wen sinnvoll ist.

• Die Versicherungssituation richtig analysieren
• Für jede Lebenssituation den passenden Versicherungsschutz finden
• Von Auslandsreisekrankenversicherung über Pflegezusatzversicherungen bis hin zu Wohngebäudeversicherung
• Was vor dem Versicherungsabschluss zu beachten ist
• Wie falsche oder zu teure Versicherungen gekündigt werden

Das Standardwerk zum Versicherungsschutz der Verbraucherzentrale